Jüdischer Friedhof Stockerau

Daten

 

Beschreibung

Der insgesamt 12.590 m² große Friedhof wurde 1874 durch den Minjan-Verein der jüdischen Gemeinde angelegt und bis 1938 mit 136 Gräbern belegt. 1995 wurde der Friedhof vom Verein Schalom renoviert.

Schießstattgasse 122, 2000 Stockerau, Niederösterreich | auf Landkarte anzeigen

Grundbuchdaten

KG 11142, EZ 303, GSt 323/1
KG 11142, EZ 303, GSt 323/2, TZ 2886/2008, denkmalgeschützt
KG 11142, EZ 303, GSt .404, TZ 2886/2008, denkmalgeschützt

Fläche in m²

12.590

Eigentümer

IKG Wien

Fotos

Teilprojekt 3

 

Beschreibung

Ausführung

Auf dem Jüdischen Friedhof Stockerau werden notwendige Maßnahmen zur Herstellung der statischen Sicherheit und Behebung des Dringlichkeitszustandes 1 von insgesamt 109 Grabsteinen und 8 Wandtafeln durchgeführt.

Genehmigt

19.11.2015

Abschlussdatum

19.12.2016

Förderung in €

52.895,00

AntragstellerInnen

IKG Wien

Teilprojekt 2

 

Beschreibung

Generalplanerleistungen Instandsetzung Grabsteine

Die durch das Generalplanungsteam für Restaurierung und Statik durchzuführenden Leistungen umfassen alle für die Instandsetzung der Grabsteine erforderlichen Planungsarbeiten wie Fachplanung und Erstellung der Leistungsverzeichnisse für die Bauleistungen, Durchführung der Ausschreibung, Bestbieterermittlung sowie alle Überwachungs- und Koordinationsleistungen der Bauführung selbst.

Genehmigt

28.05.2013

Abschlussdatum

19.10.2016

Förderung in €

28.722,40

AntragstellerInnen

IKG Wien

Teilprojekt 1

 

Beschreibung

Ausführungsarbeiten Friedhofsmauer und Denkmal

Erneuerung der Mauerabdeckung zu einer Gedenkmauer und Instandsetzung des Eingangstores

In einem Teilbereich der Umfassungsmauer des Friedhofes wurden schon früher nicht mehr zuordenbare Gedenkplatten angebracht und die Mauer so zu einer Gedenkmauer gewandelt. In diesem Bereich der Mauer wurde die Mauerabdeckung erneuert und so ausgestaltet, dass sie einen Witterschutz für die Gedenktafeln bildet.

Erneuerung der Betonplatte des Denkmals

Das bestehende Denkmal, das an die Ermordung der jüdischen Zwangsarbeiter im Lager Deutschkreutz erinnert, wurde saniert, in dem die großformatige Betonplatte erneuert wurde.

Rodungs- und Nivellierarbeiten

Das Friedofsgelände wurde gemäht und in Abstimmung mit dem Rabbiner eingeebnet. Wild aufgegangene Pflanzen wurden dort, wo sie die Verkehrssicherheit und den Bestand der Denkmäler gefährden, entfernt.

Planungsleistungen Bestandsaufnahme und Denkmalpflege

Der Gräberbestand wurde erfasst und nummeriert. Weiters wurden die Schäden der Grabsteine aufgenommen und die Ziele der Instandsetzung in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt definiert.

Genehmigt

20.06.2011

Abschlussdatum

16.07.2012

Förderung in €

48.720,28

AntragstellerInnen

IKG Wien